Home2017-09-04T11:30:25+00:00

Die Zukunft liegt in unserer Hand

In den letzten Jahren wurde deutlich, dass unser Wirtschaften weder ökonomisch stabil noch ökologisch tragfähig ist, soziale Standards werden oft zu wenig berücksichtigt.

Wir sind auf der Suche nach dem neuen Weg, der in eine gute Zukunft führt. Eine nachhaltige Entwicklung verfolgt ökonomischen Erfolg und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Mir persönlich ist dabei bewusst geworden, dass Veränderung zunächst immer erst in uns selbst beginnen muss, bevor sie nach außen wirken kann. Diese Erkenntnis leitet seitdem mein Leben, privat wie beruflich.

Gehen wir den neuen Weg, Schritt für Schritt. Ich bin dabei.

Die vier Perspektiven der Realität

Jede Situation oder jedes Ereignis kann aus einer oder mehreren Perspektiven betrachten werden. Gemäß der integralen Theorie nach K. Wilber sind dies vier Perspektiven, aus denen jede Situation wahrgenommen werden kann.

Das nachfolgende Diagramm beschreibt diese vier „Standpunkte“ am Beispiel der Unternehmenssituation:

Da wir ein Unternehmen zunächst deduktiv (top-down), also von außen nach innen betrachten, beginnen wir im Diagramm rechts oben und enden links oben:

Die äußere, sichtbare Struktur eines Unternehmens lässt sich auf der individuellen Ebene durch das beobachtbare, für alle anderen wahrnehmbare Verhalten der einzelnen Mitarbeiter, ihrer Kompetenzen und gelebten Potentiale (oben rechts) beschreiben, sowie auf der kollektiven Ebene durch den Organisationsaufbau, das Produktportfolio usw. (unten rechts).

Hinzu kommt der Innenbereich, der – leider oft vernachlässigt – ebenso wichtig ist wie der Außenbereich. Letzterer kann nur dauerhaft funktionieren, wenn der Innenbereich im Gleichgewicht ist. Auf der kollektiven Ebene entsteht die Unternehmenskultur und das Wir-Gefühl aus den gemeinsam geteilten Werten oder dem gemeinsamen Miteinander (unten links). Hinzu kommt die persönliche, individuelle Einstellung, die innere Haltung oder das Bewusstsein jedes einzelnen Akteurs (oben links).

Ein Beispiel

Eine Umstrukturierung im Unternehmen zur Optimierung der Betriebsabläufe verändert die Struktur und die Organisationsform des Unternehmens (unten rechts). Damit eine Umstrukturierung erfolgreich ist, müssen die Menschen im Unternehmen mitgenommen werden. Im Idealfall wird die Umstrukturierung mit den Mitarbeitern entwickelt, weil deren Motivation letztendlich entscheidet, ob neue Strukturen auch „gelebt“ werden. Die Motivation des Einzelnen (oben links) führt zum richtigen Verhalten (oben rechts) in der Umsetzungsphase, in der Unternehmenskultur (unten links) muss ein Geist des Aufbruchs und der Verbesserung herrschen, damit eine messbare Steigerung des Unternehmenserfolges (unten rechts) eintreten kann.

Kurz:

Eine Umstrukturierung im Unternehmen bleibt erfolglos, wenn die Menschen nicht mitgenommen werden. Gemäß der integralen Theorie sind diese vier Ebenen derart miteinander verwoben, dass erfolgreiche Veränderungen und Entwicklungen nicht in einem Bereich alleine, sondern auf allen vier Quadranten stattfinden müssen. Eine integrale Unternehmensentwicklung umfasst die persönliche Haltung und das Verhalten der beteiligten Akteure sowie deren Zusammenspiel in der Unternehmenskultur und deren Ausprägung in der Unternehmensstruktur.

Wie Veränderung in diesem Sinne beginnen und funktionieren kann, das kann durch die Methode METAFOKUS erlernt werden. Ziel hierbei ist es, sich des eigenen Handelns bewusst zu werden und es von einer Meta-Ebene (Vogelperspektive) aus betrachten und einschätzen zu können, um so angemessene Entscheidungen zu treffen. Mit dieser Fähigkeit gelingt es uns, in Stresssituationen den Überblick zu behalten und den Fokus nicht aus dem Auge zu verlieren. Wir erlangen mehr Klarheit und Freiheit und werden nachhaltig zufriedener. Auf der METAFOKUS-Website finden Sie mehr zu diesem innovativen Ansatz sowie Informationen zu offenen Seminaren und Firmen-Workshops.